Aktuelles

01.11.2020

Fluorid ist wichtig

Fluorid verbessert die Widerstandsfähigkeit der Zahnoberfläche gegen Karies und hemmt den bakteriellen Stoffwechsel im Zahnbelag. Es dringt in die Zahnoberfläche ein und wirkt wie ein Schutzschirm, den Säuren können Fluoride nur wesentlich schlechter aus der Zahnsubstand lösen als das körpereigene Mineral Hydroxylapatit.

Verwenden Sie daher beim Kochen und Backen fluoridiertes Speisesalz (am besten sogar Jodsalz, dann tun sie noch etwas Gutes für Ihre Schilddrüse). Und pflegen Sie regelmäßig Ihre Zähne mit fluoridierten Spülungen und einmal wöchentlich mit Fluoridgel, das Sie in der Apotheke erhalten (Dies gilt nicht für Kinder unter 6 Jahren). So beugen Sie der Kariesentstehung optimal vor.

01.10.2020

Zähne als Werkzeug oder Flaschenöffner einsetzen – ein NoGo

Oft werden Zähne als Werkzeug eingesetzt, um Klebefilm zu durchtrennen, Plastikverpackungen zu öffnen, Kronkorken zu entfernen oder Nüssse zu knacken.

Aber Vorsicht! Dabei können schnell mal Zahnstücke abbrechen, Risse im Zahnschmelz entstehen oder Verblendungen von Kronen absplittern. Im schlimmsten Fall beißt man sich einen (vielleicht bereits gelockerten) Zahn komplett aus oder zerbricht eine Zahnprothese.

Es empfiehlt sich also, doch lieber Schere oder Flaschenöffner zu benutzen…

01.09.2020

Zucker zwischendurch vermeiden

Gönnen Sie Ihren Zähnen Ruhepausen! Stetiger Zuckernachschub in Kaffee, Tee, Bonbons etc. erhöht den Säurespiegel in Ihrem Mund. So kann auf Dauer Karies entstehen!

Schädlich ist vor allem eine andauernde Zuckeraufnahme, weil dann der Speichel nicht nach 20 Minuten die Säure auf der Zahnoberfläche „neutralisieren“ kann. Aus zahnfreundlicher Sicht ist es also besser, eine Tafel Schokolade in wenigen Minuten „auf einmal“ zu essen, als aus einer Tüte Gummibärchen über zwei Stunden verteilt „immer wieder“ zu naschen.